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Photovoltaik auf Wohnhaus und Garage © Photovoltaik-Netzwerk BW/ Kuhnle&Knödler
Photovoltaik auf Wohnhaus und Garage © Photovoltaik-Netzwerk BW/ Kuhnle&Knödler

Pressemitteilung -

Die klimafreundliche Tankstelle auf dem Dach - mit 15 Quadratmeter Solarmodule das E-Auto ein ganzes Jahr lang fahren

Das Photovoltaik-Netzwerk Neckar-Alb & die KlimaschutzAgentur Reutlingen rät zur Kombination von Photovoltaik-Anlage und E-Mobilität

Reutlingen, 19.05.2021: Photovoltaikanlagen auf dem Dach liefern nicht nur günstigen, klimafreundlichen Strom für den Verbrauch im Haushalt. Sie können auch dazu beitragen, die Mobilität mit dem Elektroauto umweltfreundlicher zu gestalten. Darauf weist das Photovoltaik-Netzwerk Neckar-Alb hin. Mit Photovoltaikmodulen auf 15 Quadratmeter Dach- oder Carportfläche lässt sich beispielsweise so viel Solarstrom erzeugen, um mit einem E-Auto das ganze Jahr über die Straßen zu rollen. Wer sich zu diesem Zweck eine neue Photovoltaikanlage installieren lassen will, sollte dies rechtzeitig zur sonnenreichen Jahreszeit tun, rät Nico Schneider vom Photovoltaik-Netzwerk Neckar-Alb und der KlimaschutzAgentur Reutlingen.

Neue Photovoltaikanlagen sind wirtschaftlich. Der Strom wird entweder selbst verbraucht oder gegen eine Vergütung in das Netz eingespeist. Die Vergütung ist inzwischen nur noch knapp kostendeckend, vor allem der Anteil des selbst genutzten Solarstroms bringt den Gewinn. Er spart den Kauf von teurerem Strom aus dem Netz. Die Kosteneinsparung beträgt derzeit rund 16 Cent netto pro Kilowattstunde. Da nur rund 30 Prozent des Solarstroms im Haushalt verbraucht werden können, bietet sich das Elektroauto an, um diesen Anteil auf bis zu 50 Prozent zu steigern. „Das senkt die Kosten fürs Autofahren und macht es nachhaltiger“, erklärt Nico Schneider vom Photovoltaik-Netzwerk Neckar-Alb.

Solaranlagen und E-Autos liegen voll im Trend

Wer plant, ein Elektroauto zu kaufen, liebäugelt zu Recht auch mit einer Photovoltaik-Anlage. Denn klimafreundliche Mobilität lässt sich gerade mit Solarstrom umsetzen. Eine Beispielrechnung zeigt: Wer sich auf 15 Quadratmeter Fläche Solarmodule installieren lässt, erzeugt mit einer installierten Leistung von drei Kilowatt pro Jahr rund 3.000 Kilowattstunden Solarstrom. Das ist etwa die Dachfläche eines Carports oder einer Garage. Da ein E-Auto pro Kilometer nur rund 0,2 Kilowattstunden Strom benötigt, reicht die gesamte Solarernte daher rechnerisch für rund 15.000 Kilometer – so viel legen die meisten Autofahrer in Deutschland im Laufe eines Jahres zurück.

Da der Solarstrom aber nicht gleichmäßig verteilt über das Jahr erzeugt wird, sondern abhängig vom Sonnenschein, und das Auto auch in weniger sonnenreichen Jahreszeiten geladen werden möchte, ist es sinnvoll, möglichst das gesamte Dach mit Photovoltaik zu belegen. Strom, der nicht ins Auto fließt, wird von Geräten im Haushalt verbraucht oder in das Stromnetz eingespeist. Je größer die PV-Anlage, desto günstiger wird sie pro installiertem Kilowattpeak, da die Kosten für Gerüst und Elektroinstallation unabhängig von der Anlagengröße sind.

Tipp für mehr Sonnenstrom im Auto

Mehr günstiger und klimafreundlicher Solarstrom kommt mit einer Photovoltaik-kompatiblen Wallbox in das E-Auto. Diese kann den Ladestrom stufenlos steuern; bei einer höheren Solarstromerzeugung wird mehr geladen, bei einer geringeren weniger. Nützlich ist auch: Wer dem Auto Zeit gibt und seine Batterie langsam mit geringerer Ladeleistung lädt, schont die Batterie und verlängert damit ihre Lebensdauer. Wenn es schneller gehen muss, können Wallboxen mit höherer Leistung eingebaut werden. Einen Zuschuss von 900 Euro gibt es für Wallboxen bis 11 Kilowatt Leistung in Verbindung mit Photovoltaik oder Ökostrom für private Stellplätze. Dieser kann bei der KfW beantragt werden. Beim Kauf der Wallbox sollte beachtet werden, dass sie förderfähig ist.

Weitere Informationen erhalten Sie beim Photovoltaik-Netzwerk Baden-Württemberg unter www.photovoltaik-bw.de oder unter www.klimaschutzagentur-reutlingen.de.

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KlimaschutzAgentur im Landkreis Reutlingen - unabhängig beraten lassen

Die KlimaschutzAgentur im Landkreis Reutlingen ist eine von 35 regionalen Energieagenturen in Baden-Württemberg. Mit unseren sechs Mitarbeitern beraten wir Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Reutlingen neutral, unabhängig und kostenlos zu Energieeinsparung, Erneuerbare Energien, Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Seit 2016 ist die KlimaschutzAgentur Teil der Kompetenzstelle Neckar-Alb und berät seitdem Unternehmen im gesamten Landkreis zu Energieeffizienzmaßnahmen und Fördermöglichkeiten. Die KlimaschutzAgentur wurde 2007 von 14 Gesellschaftern als gemeinnützige GmbH gegründet. Jedes Jahr sensibilisiert das Team der KlimaschutzAgentur über 2.500 Schüler im Landkreis zu Energie und Klimaschutz. Des Weiteren unterstützen die Experten der Agentur alle Kommunen im Landkreis Reutlingen bei der Erreichung ihrer Klimaschutzziele.  

Pressekontakte

Nico Schneider

Nico Schneider

Energiemanagement, KEFF 07121 14 774 93